Aktuelle Themen

Sommer ist Gartenzeit

Pollerleuchten an den Treppenstufen im Freien sichern einerseits den stolperfreien Zugang zum Haus. Andererseits setzen sie am Abend stimmungsvolle Akzente.

Auch Freiflächen rund um Wohnung und Haus bringen mit der richtigen Beleuchtung das ganze Jahr über mehr Freude, denn Licht im Außenbereich erweitert den Wohnraum optisch und schafft gleichzeitig mehr Sicherheit.

Ideal für die Gartenbeleuchtung ist eine Kombination aus ortsfesten und mobilen Leuchten. Damit lassen sich auch kleinere Gärten und der Balkon auf ansprechende Weise in Szene setzen.

Zum Beispiel erhellen Wandleuchten die Terrasse und den Eingang. Sockel- oder Pollerleuchten markieren Stufen und Wege. Bewegliche Strahler mit mobilem Erdspieß oder Schraubenklemmen kommen in Beeten und Pflanzkübeln zum Einsatz und runden das gesamte Beleuchtungskonzept ab.

Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, sich über eine attraktive Gartenbeleuchtung Gedanken zu machen.

Deutschlands beste Alarmanlage kommt von Telenot

Die Fachwelt hat entschieden: Deutschlands beste Alarmanlage ist die compact easy von Telenot. Sie wurde jetzt mit dem Protector Award in Gold ausgezeichnet.

Zum Einsatz kommt die compact easy in privat genutzten Gebäuden und im Kleingewerbe. Herzstück ist die Alarmanlagen-Zentrale, an die Sicherheitskomponenten, etwa Bewegungs- und Rauchwarnmelder, per Kabel angeschlossen werden können.

Fällt der Strom aus, versorgt ein Hochleistungsakku die Zentrale und ihre Komponenten mit ausreichend Energie. Das Alarmsystem ist dadurch stets funktionsfähig.

In die Zentrale integriert ist eine Übertragungseinrichtung. Sie ermöglicht, dass der Alarm neben dem herkömmlichen Weg über die analoge Telefonverbindung auch drahtlos etwa per GSM oder GPRS an den Wachdienst oder eine andere hilfeleistende Stelle weitergeleitet werden kann.

Alle Betriebszustände der Anlage werden über ein Touchbedienteil dargestellt, das wahlweise in das Gehäuse der Alarmanlagen-Zentrale integriert ist oder separat als Auf- oder Unterputz-Variante im Haus installiert werden kann.

Mit der Alarmanlagen-App „BuildSec” kann die compact easy per Smartphone oder Tablet auch aus der Ferne kontrolliert und bedient werden. Dadurch haben Bewohner und Unternehmensinhaber die Sicherheit ihres Gebäudes jederzeit und überall im Blick.

E-CHECK ist eine steuerbegünstigte Handwerkerleistung

Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass die Überprüfung der Funktionsfähigkeit einer Anlage eine steuerbegünstigte Handwerkerleistung ist. Das Urteil nimmt eine wichtige Klarstellung auch für Leistung der E-Handwerke, bspw. den E-CHECK vor.

Mit Urteil vom 6. November 2014 hat der VI. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) entschieden, dass (Dichtheitsprüfung einer Abwasserleitung) durch einen Handwerker und damit die Erhebung des unter Umständen noch mangelfreien Istzustandes ebenso eine steuerbegünstigte Handwerkerleistung i.S. des § 35a Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) sein kann wie die Beseitigung eines bereits eingetretenen Schadens oder vorbeugende Maßnahmen zur Schadensabwehr (BFH, Urteil vom 06.11.14 VI R 1/13).

Der Kläger beantragte in der Einkommensteuererklärung 2010 für eine Dichtheitsprüfung der Abwasserleitung seines privat genutzten Wohnhauses vergeblich eine Steuerermäßigung nach § 35a Abs. 3 EStG für die Inanspruchnahme von Handwerkerleistungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Das Finanzamt war der Auffassung, dass die Dichtheitsprüfung – wie die vom TÜV oder anderen autorisierten Fachkräften durchzuführende Sicherheitsprüfung einer Heizungsanlage im Gegensatz zu einer Wartung der Heizungsanlage – mit einer Gutachtertätigkeit vergleichbar sei. Aufwendungen für bei denen vorwiegend eine Gutachtertätigkeit vorliege, seien aber nach Auffassung des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) nicht nach § 35a EStG begünstigt (vgl. Randnummer 12 des BMF-Schreiben vom 15. Februar 2010, BStBl I 2010, 140; ersetzt durch BMF-Schreiben vom 10. Januar 2014, BStBl I 2014, 75, Rdnr. 22). Bereits das Finanzgericht (FG) hatte jedoch für die Steuerbegünstigung entschieden.

Dies hat der BFH nun bestätigt. Das FG habe die Dichtheitsprüfung der Abwasserleitungen des privat genutzten Wohnhauses zu Recht als steuerbegünstigte Handwerkerleistungen i.S. des § 35a Abs. 3 EStG beurteilt. Denn die Dichtheitsprüfung der Abwasserleitung habe der Überprüfung der Funktionsfähigkeit einer Hausanlage gedient und sei damit als (vorbeugende) Erhaltungsmaßnahme zu beurteilen. Die regelmäßige Überprüfung von Geräten und Anlagen auf deren Funktionsfähigkeit erhöhe deren Lebensdauer, sichere deren nachhaltige Nutzbarkeit, diene überdies der vorbeugenden Schadensabwehr und zähle damit zum Wesen der Instandhaltung. Dies gelte auch dann, wenn hierüber eine Bescheinigung "für amtliche Zwecke" erstellt werde. Denn durch das Ausstellen einer solchen Bescheinigung werde eine handwerkliche Leistung weder zu einer gutachterlichen Tätigkeit noch verliere sie ihren Instandhaltungscharakter.

Das Urteil nimmt eine wichtige Klarstellung vor. Im zugrundeliegenden Sachverhalt geht es um Abwasseranlagen, die zugrundeliegenden Erwägungen gehen jedoch weit darüber hinaus. Nach Auffassung des Verbandes ist es deshalb auch auf Leistungen der E-Handwerke anwendbar. So muss die Finanzverwaltung beispielsweise für den E-CHECK an einer Hausanlage ebenfalls den Handwerkerbonus als Nachlass auf die Einkommensteuer gewähren. Denn auch diese Leistung der E-Handwerke ist eine vorbeugende Schadensabwehr- und Erhaltungsmaßnahme. Sie hilft die Lebensdauer zu erhöhen und die nachhaltige Nutzbarkeit zu sichern. Betroffenen, deren Kosten für einen E-CHECK nicht anerkannt wurden, ist die Einlegung eines Widerspruches gegen den Steuerbescheid und ggf. die Einreichung einer Klage zu empfehlen.

Quelle: Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg

Bild: ArGe Medien im ZVEH

Symbol "Fachkunde" hält Einzug in die Praxis

Das neue Symbol "Fachkunde" soll für mehr Sicherheit bei Elektroinstallationen sorgen. Es befindet sich auf immer mehr elektronischen Geräten und zeigt, dass für die sichere Handhabung und Installation des Produktes ein Fachmann erforderlich ist.

Das ist die Botschaft des neuen Symbols, das aktuell Einzug in die Praxis hält. Erste Hersteller, darunter Weltkonzerne wie Siemens, verwenden das Zeichen auf ihren Produkten sowie den dazugehörigen Unterlagen und Anleitungen. Die Optik ist ebenso einfach wie prägnant: Es zeigt ein sogenanntes Profimännchen, das durch ein Achteck eingerahmt ist. Bei Elektroinstallationsprodukten ist das Männchen das Piktogramm eines Bauarbeiters mit Helm und Elektroblitz auf dem Oberkörper.

Geht es nach dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), soll das Symbol "Fachkunde" in den nächsten Wochen und Monaten möglichst zügig eine weite Verbreitung erfahren: „Es geht vor allem um den Verbraucherschutz durch Aufklärung. Das Symbol soll auf frei verfügbaren, vermeintlich einfachen Produkten auf schnell verständliche Weise deutlich machen, dass zur sicheren Handhabung die Kenntnisse eines Fachmanns erforderlich sind“, sagt Alexander Neuhäuser, Geschäftsführer Recht und Wirtschaft beim ZVEH. Bei fachkundiger Handhabung seien Elektromaterialien und Elektrizitätsanwendungen sicher. Eine unsachgemäße Installation könne jedoch elektrische Sicherheitsvorkehrungen außer Kraft setzen, ohne dass dies für den Laien erkennbar sei.

Quelle von Bild und Text: ZVEH

Einbruchschutz: Finanziert mit Krediten & Zuschüssen der KfW

Die Zahl der Einbrüche in Deutschland nimmt stetig zu. Hier erhalten Sie nützliche Tipps, wie Sie sich schützen und Ihre vier Wände effektiv gegen einen Einbruch sichern. Für einzelne Maßnahmen können Sie auch die Förderprodukte der KfW nutzen - kombinieren Sie Maßnahmen der Energie- und Barrierereduzierung mit dem Einbruchschutz.

Erhebung: Wo im Haushalt bleibt der Strom?

Single-Haushalte haben ein anderes Stromverbrauchsprofil als Familien-Haushalte. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der empirischen Erhebung „Wo im Haushalt bleibt der Strom?“ der EnergieAgentur.NRW, die mit Hilfe des „Stromchecks für Haushalte“ im Internet die Verbrauchsdaten
von 380.370 Ein- bis Sechs-Personen-Haushalten erhoben und ausgewertet hat.

Kriminalität in Stuttgart: Zahl der Einbrüche auf Rekordniveau

Das Jahr ist noch nicht zu Ende, die Statistik noch nicht gemacht. Doch das Einbruchsdezernat hat eine Prognose: Voraussichtlich werden in Stuttgart für 2014 mehr Einbrüche verzeichnet als im Vorjahr.

Lesen Sie mehr zum Thema unter dem nachfolgenden Link:

Ja zum Meister

Das deutsche Handwerk hat ein Instrument für mehr Ausbildung, weniger Jugendarbeitslosigkeit und höhere Wettbewerbsfähigkeit: den Meisterbrief. Er ist Vorbild für Europa.

Deutschland hat die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union. Grund dafür ist die qualifizierte Ausbildung der Jugendlichen im dualen System. Das deutsche Handwerk leistet hier einen entscheidenden Beitrag, denn seine Ausbildungsquote ist mehr als doppelt so hoch wie die der Wirtschaft insgesamt.

Garant für das hohe Niveau der Ausbildung ist die gute Qualifikation der Ausbilder: 95 Prozent der Lehrlinge im deutschen Handwerk werden in Meisterbetrieben oder in Betrieben mit gleichwertig qualifizierten Betriebsleitern ausgebildet.

Der Meisterbrief ist darüber hinaus die ideale Basis für ein nachhaltiges und erfolgreiches Unternehmertum sowie gelebter Verbraucherschutz.

Die Deregulierungsbemühungen der EU-Kommission gefährden leichtfertig die Grundlagen dieser Erfolgsgeschichte. Das Handwerk in Deutschland fordert die Bundesregierung und die europäischen Institutionen daher auf, das duale Ausbildungssystem und seine tragenden Strukturen zu stärken. Dazu gehört unverzichtbar der Meisterbrief im Handwerk.

Quelle: Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V. (ZDH)

Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie in den folgenden PDF-Dateien:

Rauchwarnmelder-Pflicht
in Baden-Württemberg

Rauchwarnmelderpflicht in Baden-Württemberg

Am 16. Juli 2013 hat der Landtag von Baden-Württemberg eine Änderung der Landesbauordnung beschlossen. Nach dieser Gesetzesänderung besteht seit dem 11. Juli 2013 eine Rauchwarnmelderpflicht für Baden-Württemberg. Die Regelung gilt für alle Wohnungen, ob vermietet oder privat genutzt. Für Neubauten ist die Pflicht ab sofort gültig, Bestandsbauten müssen in der Übergangsfrist bis Ende 2014 nachgerüstet werden.

Eine umfassende und verständliche Darstellung der Thematik "Rauchwarnmelder und deren Nachrüstung in Privatwohnungen" hat die freiwillige Feuerwehr Leonberg in Zusammenarbeit mit dem Forum Brandrauchprävention e.V. ausgearbeitet.

Fragen und Antworten zur Rauchwarnmelderpflicht in Baden-Württemberg

Der Landtag von Baden-Württemberg hat am 16. Juli 2013 eine Rauchwarnmelderpflicht beschlossen. Die Warngeräte müssen ab sofort in Neubauten und bis Ende 2014 in bestehenden Gebäuden installiert werden. Jährlich sterben rund 600 Menschen in Deutschland bei Bränden, die Mehrzahl von ihnen in Privathaushalten.

95 Prozent fallen dabei nicht den Flammen zum Opfer sondern einer Rauchvergiftung. Rauchwarnmelder können diese Gefahren reduzieren. Sie warnen zuverlässig, auch im Schlaf, vor Brandrauch und geben ihnen die Möglichkeit sich selbst und andere in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu rufen. Doch wie genau sieht die neue Regelung aus? Wer ist für den Einbau und die Betriebsbereitschaft verantwortlich? Und in welchen Räumen müssen Rauchwarnmelder installiert werden? Fragen und Antworten finden Sie hier.

Ab wann gilt die Verpflichtung?

Das Gesetz wurde am 22. Juli 2013 im Gesetzblatt verkündet. Damit gilt die Verpflichtung, wenn die Baugenehmigung nach diesem Tag erteilt wurde. Soweit keine Baugenehmigung erteilt wurde, z.B. bei Bauvorhaben im Kenntnisgabeverfahren, gilt die Verpflichtung, wenn das Gebäude bis zu diesem Tag noch nicht bezugsfertig war. Alle anderen Gebäude gelten als bestehende Gebäude.

Gibt es eine Übergangsfrist?

Eigentümerinnen und Eigentümer bestehender Gebäude sind verpflichtet, diese bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend auszustatten.

Wer ist für den Einbau und die Betriebsbereitschaft der Melder verantwortlich?

Der Einbau der Rauchwarnmelder obliegt den Bauherrinnen und Bauherren. Bei bestehenden Gebäuden sind die Eigentümerinnen und Eigentümer für den Einbau verantwortlich. Die Verpflichtung der Eigentümerinnen und Eigentümer erstreckt sich ggf. auch auf den Austausch nicht mehr funktionstüchtiger Rauchwarnmelder durch neue Geräte. Der Einbau von Rauchwarnmeldern ist verfahrensfrei (vgl. Nr. 2 Buchstabe e des Anhangs zu § 50 Abs. 1 LBO).

Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzerinnen und Besitzern, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst. Bei Mietwohnungen liegt es also in der Regel in der Verantwortung der Mieterin oder des Mieters als Wohnungsbesitzerin oder -besitzer, zum Beispiel einen Batteriewechsel an den Rauchwarnmeldern rechtzeitig durchzuführen.

Besondere behördliche Überprüfungen des Einbaus, die über die allgemeine Bauaufsicht hinausgehen, sowie wiederkehrende Kontrollen sind nicht vorgesehen. Es liegt in der Verantwortung der jeweiligen Verpflichteten, für die Installation sowie für die Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder Sorge zu tragen.

In welchen Räumen müssen Rauchwarnmelder installiert werden?

Alle Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, sowie Rettungswege von solchen Aufenthaltsräumen in derselben Nutzungseinheit (z.B. Flure und Treppen innerhalb von Wohnungen) sind jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten. Solche Aufenthaltsräume finden sich als Schlafzimmer, Kinderzimmer oder Gästezimmer insbesondere in Wohnungen, aber auch in anderen Gebäuden, wie z.B. in Gasthöfen und Hotels, Gemeinschaftsunterkünften, Heimen oder Kliniken.

In welcher Weise müssen Rauchwarnmelder installiert werden?

Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Genaue Angaben zur Standortwahl, Montage und Wartung sind in den Herstelleranweisungen enthalten, die zusammen mit den Rauchwarnmeldern geliefert werden. Nach diesen Anleitungen können Rauchwarnmelder einfach mit Schrauben, Dübeln oder Spezialklebstoff montiert werden. Dabei müssen die Informationen der Herstellerfirmen auch den Mieterinnen und Mietern bereitgestellt werden, damit sie die erforderliche Inspektion der Rauchwarnmelder und die Funktionsprüfung der Warnsignale sowie gegebenenfalls den Austausch der Batterien durchführen können.

Welche Eigenschaften müssen die zu installierenden Rauchwarnmelder haben?

Rauchwarnmelder werden nach der Norm DIN EN 14604 in Verkehr gebracht und tragen ein entsprechendes CE-Zeichen.

Dürfen bereits installierte Melder weiter benutzt werden?

Bereits vorhandene Rauchwarnmelder dürfen grundsätzlich weiter benutzt werden. Sofern eine Mieterin oder ein Mieter schon Rauchwarnmelder installiert hatte, sollte sich die Eigentümerin oder der Eigentümer von der ordnungsgemäßen Ausstattung bzw. Installation und Betriebsbereitschaft überzeugen und dies dokumentieren. Allerdings ist die Eigentümerin oder der Eigentümer nicht verpflichtet, bereits vorhandene Melder weiter zu verwenden.

Sind in den Aufenthaltsräumen bereits geeignete Brandmelde- oder Alarmierungsanlagen vorhanden, kann auf eine zusätzliche Installation von Rauchwarnmeldern verzichtet werden.

Müssen Rauchwarnmelder vernetzt werden?

Nein. Bei sehr großen Nutzungseinheiten kann eine Vernetzung der Rauchwarnmelder innerhalb einer Nutzungseinheit sinnvoll sein, gefordert ist sie jedoch nicht.

Muss die Betriebsbereitschaft auch bei Abwesenheit der Nutzer gewährleistet sein?

Der Rauchwarnmelder soll ausschließlich Menschen warnen, die sich in der vom Brand betroffenen Nutzungseinheit (Wohnung) aufhalten. Rauchwarnmelder sind weder geeignet, noch dazu bestimmt, Sachwerte zu schützen oder einer Brandausbreitung vorzubeugen. Wenn sich keine Menschen in dieser Nutzungseinheit aufhalten, darf die Betriebsbereitschaft sogar für diesen Zeitraum (z.B. Urlaub) unterbrochen werden; dies kommt jedoch nur in Betracht, wenn es technisch möglich ist und nicht die Eigentümerin oder der Eigentümer die Verpflichtung zur Sicherstellung der Betriebsbereitschaft übernommen hat.

Welches Risiko tragen Eigentümer bzw. Mieter, wenn sie ihren jeweiligen Verpflichtungen nicht nachkommen?

Alle Personen, die ihren Pflichten nicht nachgekommen sind, verhalten sich rechtswidrig; ein Bußgeld ist allerdings nicht vorgesehen.

Gibt es Rauchwarnmelder für Menschen mit Gehöreinschränkungen?

Für Menschen mit Gehöreinschränkungen gibt es Rauchwarnmelder, die mit Blitzeinrichtungen und Rüttelkissen verbunden werden. Das Gesetz schreibt jedoch nur einen Mindestschutz durch die Eigentümerin oder den Eigentümer mit herkömmlichen batteriebetriebenen Rauchwarnmeldern nach DIN EN 14604 vor. Zur Anbringung solch technischer Zusatzausstattung für gehörlose oder hörgeschädigte Mieterinnen oder Mieter ist die Eigentümerin oder der Eigentümer nicht verpflichtet, der Einbau ist jedoch zu dulden.

Ergänzende Hinweise und Empfehlungen

Rauchwarnmelder können über Netzstrom oder mit Batterie betrieben werden. Bei Geräten mit Batteriebetrieb ist zu unterscheiden zwischen solchen, die mit handelsüblichen Batterien betrieben werden, die von der Benutzerin oder vom Benutzer auszuwechseln sind, und solchen mit fest eingebauten Langzeitbatterien; letztere müssen bei leeren Batterien komplett ausgetauscht werden. Bei allen Betriebsarten sollte jedenfalls das von der Herstellerfirma empfohlene Datum für den Austausch der Geräte beachtet werden, da die Zuverlässigkeit durch Verschmutzung des optischen oder photoelektrischen Systems sowie durch Alterung der Bauteile nach etwa zehn Jahren sinkt.

Quelle:

www.baden-wuerttemberg.de

Ein Einbrecher ver-
schwindet in der Nacht

Trotz hoher Einbruchzahlen beugen zu Wenige vor

Neue Technologien können unseren Alltag sicherer gestalten. Dass dies immer notwendiger wird, zeigt die aktuelle polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2012. Demnach stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche gegenüber dem Vorjahr um 8,7 Prozent auf 144.177 Delikte. Mittlerweile finden sogar vier von zehn Einbrüchen tagsüber statt.

Dabei zeigt die richtige Vorsorge mit Sicherheitstechnik Wirkung, wie die Zahl der erfolglosen Einbruchsversuche beweist: Knapp 40 Prozent scheiterten an mechanischen und elektronischen Sicherungssystemen. So tragen beispielsweise Alarmanlagen nicht nur zur Abschreckung von Einbrechern bei, sondern ermöglichen es auch, bei Auslösung eines „stillen Alarms“, dass bei etwa der Hälfte aller so verhinderten Einbrüche der Täter in flagranti erwischt wird.

Bürger und Gewerbetreibende können sich auf der Website Nicht-bei-mir.de über die Schwachstellen von Wohnungen, Häusern und Büros sowie über geeignete Schutzmaßnahmen hersteller- und produktneutral informieren.

Oder wenden Sie sich noch heute an uns und vereinbaren einen Beratungstermin.

Stiftung Warentest
Ausgabe 06/2013

Wie sicher sind Alarm-
anlagen zum Selbsteinbau?

LED-Lampen als Ersatz
für Leuchtstofflampen

Die besten Lampen

Unser Stand am Infotag des
Beruflichen Schulzentrums

16 Rauchmelder wurden
dem Test unterzogen

stromerzeugung

Info-Broschüre zum Thema Power to Gas als PDF-Datei

Kursteilnehmer

Die Kursteilnehmer

Strompreisinfo

Strompreisinfo der EnBW
im PDF-Dateiformat

Stiftung Warentest: Alarmanlagen zum Selbsteinbau

Nicht nur zur Urlaubszeit ist der Schutz vor Einbrechern besonders wichtig.

Die Alarmanlagen-Sets zum Selbsteinbau sollen das Haus schützen und den Bewohnern ein sicheres Gefühl geben, wenn sie schlafen oder nicht Zuhause sind.

Die Sets bestehen aus einer Alarmzentrale mit Innensirene und Telefonwählgerät sowie Bewegungsmelder und Öffnungssensoren für Fenster und Türen.

Der Test zeigt: Bei einigen Alarmanlagen klaffen böse Sicherheitslücken oder sie sind in ihrer Handhabung zu kompliziert – oder beides. Dreimal lautete das test-Qualitätsurteil mangelhaft und einmal ausreichend. Lediglich ein Alarmanlagen-Set erwies sich als akzeptabel und erzielte die Note befriedigend.

Diese ernüchternden Testergebnisse der Stiftung Warentest vom Mai 2013 zeigen, dass es eigentlich nur Sinn macht, hochwertige Marken-Sicherheitstechnik vom VdS anerkannten Errichter für Einbruchmeldetechnik verbauen zu lassen.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • » Fachliche Beratung
  • » Bedarfsgerechte Planung
  • » Hochwertige Sicherheitstechnik, z.B. von ESSER oder TELENOT
  • » Kompetente Einweisung in die Anlage
  • » Auf Wunsch Wartung und technischer Support für die Anlage

Damit Sie lange Freude an und Vertrauen in Ihre Sicherheitstechnik haben.

LED-Lampen als Ersatz für Leuchtstofflampen

In der nachfolgenden PDF-Datei des "Zentralverbandes Elektrotechnik und Elektronikindustrie e.V." finden Sie aktuelle Hinweise zum Einsatz von zweiseitig gesockelten LED-Lampen mit Sockeln G13.

Insbesondere auf folgende Themen wird darin eingegangen:

  • » Retrofit-Lampen und Konversions-Lampen
  • » Sicherheit und elektromagnetische Verträglichkeit
       von Retrofit-Lampen
  • » Sicherheit und elektromagnetische Verträglichkeit
       von Konversions-Lampen
  • » Energieeffizienz von zweiseitig gesockelten LED-Lampen

Tests und wichtige Infos zum Lampenkauf

Die Experten von "Stiftung Warentest" haben alle Tests und wichtigen Infos zum Lampenkauf in einem Paket zusammen­gestellt: Testergebnisse, Warenkunde und viele Tipps.

Das Themenpaket Lampen hilft bei der Kaufentscheidung. Es enthält Testergebnisse von 80 LED-, Kompaktleuchtstoff- und Halogenglühlampen mit unterschiedlichen Sockeln (E14, E27, GU10, GU5.3.) und Formen (Birne, Spot, Kerze), darunter jetzt auch den aktuellen Test aus test 05/2013.

Ab sofort können Sie die Testsieger bei uns in der Leuchtenausstellung in Leonberg bestellen. Wir beraten Sie gerne!

Infotag am BSZ in Leonberg am 26.01.2013

Am Samstag, den 26.01.2013 fand am Beruflichen Schulzentrum in Leonberg (BSZ) ein Infotag statt.

Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung konnten sich künftige Schulabgänger über die vielfältigen Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung informieren.

Auch wir waren am Infotag mit einem eigenen Stand dabei, um unser Angebot an Ausbildungs- und Praktikumsplätzen zu präsentieren.

In vielen Beratungsgesprächen konnten wir interessierten Jugendlichen und deren Eltern darstellen, dass die berufliche Ausbildung im Bereich der Elektrotechnik eine gute und sichere Zukunftsperspektive hat.

Stiftung Warentest: Rauchmelder

In der Ausgabe 01/2013 der Zeitschrift "test" prüfte die Stiftung Warentest 16 Rauchmelder für den Privatbereich.

Die Testsieger "Ei Electronics Ei650" und "Hekatron Genius Hx" können Sie ab sofort bei uns im Fachgeschäft in Leonberg bestellen.

Qualitäts-Rauchmelder erkennt man generell daran, dass sie nach DIN EN 14604 VdS-geprüft sind, ein „Q“-Zertifikat gemäß VdS 3131 / vfdb-Richtlinie 14-01 haben und zur Verwendung nach DIN 14676 zugelassen sind.

Weitere Einzelheiten zum Rauchmelder-Test sowie ein kurzes Video finden Sie direkt auf der Homepage der Stiftung Warentest.

Power to Gas als Stromspeicher

Mit einem steigenden Anteil erneuerbarer Energien wird auch der Bedarf an Stromspeichern deutlich ansteigen. Bereits heute hat die installierte Leistung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien eine Größenordnung erreicht, bei der es zu kritischen Situationen für das gesamte Stromnetz kommen kann.

Die Speicherung von Strom gilt aus diesem Grund als eine der zentralen technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen bei der Integration erneuerbarer Energien ins Stromsystem.

Die Systemlösung Power to Gas könnte einen wichtigen Beitrag leisten, um nicht direkt in das Stromnetz integrierbaren Strom aus erneuerbaren Energien in Gas umzuwandeln uns so zeitversetzt nutzbar zu machen.

Umfassende Informationen zu diesem Thema finden Sie in der neben-
stehenden Info-Broschüre der Deutschen Energie-Agentur (DENA).

Schulung unserer Mitarbeiter durchgeführt

In einem eintägigen Kurs wurden unsere Mitarbeiter im Umgang mit Arbeitsbühnen geschult, bzw. es wurde Ihnen gezeigt, wie Arbeitsbühnen-Bediener sich in schwierigen Situationen zu verhalten haben.

In Theorie und Praxis wurde gezeigt, wie sich Unfallgefahren beim Einsatz von mobile Arbeitsbühnen vermeiden lassen und diese sicher und effektiv bedient werden können.

Die Schulung entspricht dem internationalen Standard ISO 18878:2004 und auch dem deutschen Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz nach BGG 966.

Strompreisinfo der "EnBW Energiegemeinschaft e.V."

Erneuerbare Energien lieferten im ersten Halbjahr 2012 mehr als ein Viertel des in Deutschland verbrauchten Stroms – eine erfreuliche Quote, die Mut für unsere Energiezukunft macht, aber gleichzeitig einen Beitrag vom Endkunden fordert. Aufgrund steigender gesetzlicher Umlagen und Netzentgelte passt die EnBW daher ihre Strompreise an.

Konkret handelt es sich dabei um folgende Umlagen und Netzentgelte:

Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien
Bei der EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz), die den Ausbau erneuerbarer Energien fördert, wird es zum Jahreswechsel einen deutlichen Anstieg von 3,592 ct/kWh netto im Jahr 2012 auf 5,277 ct/kWh netto im Jahr 2013 geben.

Entlastung energieintensiver Unternehmen
Zum 1. Januar 2012 hat der Gesetzgeber eine neue Umlage nach §19 Absatz 2 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) eingeführt, durch die jeder Stromkunde dazu beiträgt, energieintensive Unternehmen zu entlasten und Arbeitsplätze zu sichern. Diese Umlage wird zum Jahreswechsel von 0,151 ct/kWh netto auf 0,329 ct/kWh netto angepasst.

Einführung einer neuen Offshore-Haftungsumlage
Diese Umlage hat das Ziel, die wirtschaftlichen Risiken des Windkraftausbaus zu reduzieren: Wenn sich der Netzanschluss für Windparkbetreiber auf hoher See verzögert, fängt die Offshore-Haftungsumlage einen Teil der dadurch entstehenden Verluste ab. Zum 1. Januar 2013 wird die Umlage in Höhe von 0,250 ct/kWh netto Bestandteil des Strompreises.

Umlage für Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
Bei der KWK-Umlage zur Unterstützung der Kraft-Wärme-Kopplung steht eine Erhöhung von 0,002 ct/kWh netto auf 0,126 ct/kWh netto ins Haus.

Netzentgelte
Die Netzentgelte haben sich für den Haushaltsstrom von 5,19 ct/kWh netto auf 5,64 ct/kWh netto und für Wärmepumpen 3,49 ct/kWh netto auf 3,72 ct/kWh netto erhöht. Für Speicherheizungsanlagen sind die Netznutzungsentgelte mit 1,790 ct/kWh netto jedoch stabil geblieben.

Die Grundpreise bleiben gleich.

Für Haushaltsstrom soll die Preisanpassung zum 1.2.2013 in Kraft treten. Für Wärmestrom gelten die neuen Preise ab dem 1.1.2013.

Wie wirkt sich diese Preisanpassung aus?
Laut EnBW steigt beispielsweise im Grundversorgungstarif „EnBW Komfort“ der Verbrauchspreis pro Kilowattstunde unter Berücksichtigung aller Faktoren zum 1. Februar 2013 um 2,49 Cent auf 21,83 Cent netto ohne Stromsteuer. In einem durchschnittlichen Haushalt mit zwei bis drei Personen und einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 2.900 Kilowattstunden bedeutet dies eine Mehrbelastung von 7,16 Euro brutto im Monat oder einen Anstieg um 10,3 Prozent.

Sonderfall Wärmestrom
Auch für die Wärmestrom-Kunden gibt die EnBW zum 1. Januar 2013 die höheren gesetzlichen Umlagen sowie die gestiegenen Netzentgelte für Wärmepumpen weiter. Aufgrund des niedrigeren Kilowattstunden-Preises beim Wärmestrom schlägt sich der Anstieg der gesetzlichen Umlagen in diesem Segment prozentual stärker nieder und liegt zum Beispiel für Gerätespeicherheizungen mit Zweitarifzähler bei rund 16 Prozent. Laut EnBW können sich Teuerungen je nach Anwendung und Nutzung unterscheiden; die Größenordnungen sind jedoch vergleichbar.

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